Die 5 wichtigsten Aufgaben eines Startup CEOs

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5 MOST IMPORTANT TASKS OF A STARTUP CEO

5 MOST IMPORTANT TASKS OF A STARTUP CEO

Vor ein paar Wochen hatte ich das Vergnügen, Oisin Hanrahan, Start-up-CEO und Gründer von Handy in New York, zu treffen. Handy ist eine Plattform, die Menschen mit Fachleuten aus dem Facility Management verbindet. In der Fragerunde sprach er über die 5 Aufgaben, die ein Startup-CEO zu meistern hat.

1. Setze eine Vision

Das Wort Vision wird oft benutzt, ohne seinen Kontext richtig zu erklären. Ich verstehe Vision als den langfristigen Plan, auf den du dich mit deiner Firma begeben willst. Dies ist die höchste Richtlinie, die du für dein Startup festlegst. Sobald dies geschehen ist, fängst du an, die Vision auf Ziele, Strategien, Taktiken und Aktivitäten runter zu brechen. Eine schöne Vision könnte sein: “Sei die grösste (in Bezug auf Nutzer) Jobplattform der Schweiz.”

2. Rekrutiere ein starkes Team

Dies ist wahrscheinlich die wichtigste Aufgabe, für die du als CEO verantwortlich sein wirst. Eine falsche Einstellung kann nicht nur deiner Kultur schaden, sondern auch zu einem sehr teuren Albtraum und Geldverschwendung (wir haben das mit unserem Startup Gymhopper erlebt und es macht definitiv keinen Spass).

Nur ein paar kurze Gedanken zu diesem Thema: Such nach den besten Leut – das heisst stelle Leute für Qualität und nicht Quantität an – sag niemandem aus Not zu, nur weil du gerade dringen jemanden im Sales Team brauchst, sondern weil du den Eindruck hast, dass die Person gut ins Team passt und einen echten Mehrwert mitbringt. Suche nach Menschen, die bereit sind zu wachsen und zu lernen, und frag sie während des Interviews ganz spezifisch danach. Achte vom ersten Tag an auf kulturelle Passform und stelle sicher, dass du bewusst eine Kultur aufbaust. Schliesslich solltest du einen schnellen und einfachen Rekrutierungsprozess etablieren – wenn du weisst, dass du jemanden anstellen möchtest, tu es einfach!

3. Geldbeschaffung

Bootstraping, wenn möglich, bis der Product/Market fit erreicht ist. Fundraising ist sehr wichtig ja, aber auch sehr zeitaufwendig und eine grosse Ablenkung für dich, um ein Geschäft aufzubauen. Je länger du auf die Finanzierung wartest, desto stärker wird deine Verhandlungsmacht (vorausgesetzt, du entwickeln dein Geschäft positiv). Fordere dich selbst heraus und frage: Brauche ich wirklich das Geld anderer Leute, um mein Geschäft aufzubauen?

Das ideale Muster sieht so aus: Man fängt an, an der Idee zu arbeiten und erste Traction aufzubauen. Nach dem Iterieren basierend auf Kundenfeedback erreichst du starke Zahlen, um dein Product market fit zu halten und ein positives Cashflow-Geschäft zu etablieren. Jetzt kannst du das Geschäft entweder selbst profitabel führen oder, wenn dies eine grössere Chance bietet, Investoren an Bord holen, um dein Geschäft gross zu machen und zu expandieren. Dies ist massiv vereinfacht und wird detaillierter in anderen Posts beleuchtet, zeigt aber, wie die Dinge in einer idealen Welt aussehen.

4. Sei ein Motivator

Du bist jetzt ein Vorbild. Natürlich hast du auch bessere und schlechtere Tage und Momente, in denen alles nicht wie geplant funktioniert. Du bist jedoch jetzt voll verantwortlich für dein Team und fungierst als Vorbild. Selbst wenn du eine schlechte Zeit hast, musst du positiv bleiben und sicherstellen, dass dein Team von einer positiven Stimmung umgeben ist. Es gibt viele Startups, die aufgrund von Personalproblemen scheitern. Sei nicht einer von ihnen.

Der stärkste und wahrscheinlich auch nachhaltigste Motivator für jeden Mitarbeiter – vor allem aber für Startup-Mitarbeiter – ist das aus der Arbeit abgeleitete Sinnverständnis. Schaffe Lernmöglichkeiten für dein Team, stelle sicher, dass sie Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen können und baue eine grossartige Kultur auf, die dein Team verbindet. Klingt einfach, ist aber im wirklichen Leben viel komplexer.

5. Mach dein Unternehmen bekannt

Du bist auch dafür verantwortlich, dass deine Firma bekannt wird. Niemand kümmert sich wirklich darum, ob du existierst oder nicht, wenn sie noch nie von deiner Firma gehört haben. Das bedeutet natürlich, an Konferenzen teilzunehmen, Reden und Workshops abzuhalten, aber auch eine (persönliche) Marke rund um dein Thema aufzubauen. Stelle sicher, dass du zuerst genügend Zeit aufwendest, um ein Geschäft zu entwickeln, über das du sprechen kannst, anstatt Zeit damit zu verbringen, dein Unternehmen zu früh bekannt zu machen, ohne echtes Geschäft dahinter. Letzteres wäre eine enorme Zeitverschwendung.

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